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NORDSPANIEN

BISKAYA UND COSTA QUEBRADA

Nordspanien ist grün wie Deutschland und der westliche Teil wird nicht umsonst als „Costa Verde“ (Grüne Küste) bezeichnet. Unser erster Eindruck war, als hätte man das Allgäu an’s Meer verlegt.

Der Golf von Biskaya ist die Wetterküche Europas. Hier entstehen oft Tiefdruckgebiete und beeinflussen das Klima dieser Region.

Der schroffen Küstenlandschaft schließt sich unmittelbar das bergige Hinterland mit bekannten Gebirgszügen, wie den über 2000m hohen „Picos de Europa“ an, die nur 20km vom Meer entfernt liegen. Jahrhunderte alte Häuser unterstreichen das reizvolle Landschaftsbild und lassen einen die eher trockenen und sandfarbenen Ansichten des mediterranen Spaniens schnell vergessen. Weiter im Hinterland versteckt sich der verwunschene Gorbeia Naturpark mit seinen alten, verbogenen Buchen.

Hauptziel unserer Reisen ist die „Costa Quebrada“ westlich der Hafenstadt Santander in Kantabrien. Bei dieser wörtlich übersetzt „Gebrochenen Küste“ handelt es sich um einen Abschnitt mit besonderer Geodiversität. Die Küste ist hier geprägt von sogenanntem Flysch, einem schichtförmig aufgebauten und durch Bodenhebungen geformten Sandgestein. Aufgrund des stetig daran nagenden Meeres, hat es markante Rillenprofile in der Küstenlinie hinterlassen hat. Die Gesteinsschichten sind stellenweise bis an den Wasserspiegel erodiert und ragen wie Drachenzähne aus dem Meer heraus. Schroffe Klippen reihen sich an flach abfallende Sandstrände und vorgelagerte Felsen stehen einsam in der Brandung.

Die majestätischen Felsen werden stetig von der Brandung umspült und erodieren. Der Eindruck bleibt, als hätten Titanen hier mit den Felsen gespielt und sie willenlos im Atlantik zurückgelassen.

Ein Wahrzeichen der baskischen Küste ist die Felseninsel Gaztelugatxe. Wie aus einer Märchenwelt thront die alte Kirche auf der Insel.

Die Costa Quebrada bietet auf rund 3 Kilometern Länge eine Vielzahl von Motiven und die Abschnitte „Los Urros“ sowie „La Arnia“ sind besonders hervorzuheben. Uns hat begeistert, dass man hier während eines Sonnenuntergangs gleich zwei oder drei völlig unterschiedliche Perspektiven fotografieren kann, die nur wenige Meter fußläufig voneinander entfernt liegen. Auch mit mehreren Fotografen steht man sich niemals gegenseitig im Bild. Sowohl Anfänger als auch fortgeschrittene Fotografen werden hier Landschaften vorfinden, die eine Bereicherung des Portfolios darstellen und viel Raum für die eigene Kreativität lassen. Das Fotografieren aus erhöhter Position und die schäumende Brandung um die Felsen ist wie gemacht für das Spiel mit der Belichtungszeit und somit haben wir hier ein Juwel für Langzeitbelichtungen.

Wechselhaftes Wetter ist in Nordspanien garantiert. Das sorgt für Strukturen am Himmel und die Feuchte in der Atmosphäre sorgt für farbige Sonnenauf- bzw. Untergänge. Der Seascapefotografie kann man sich hier tagelang hingeben, ohne das es langweilig wird.

Die optimale Reisezeit für eine Reise zum Fotografieren nach Nordspanien ist unserer Meinung nach der Mai. Auch im kommenden Jahr werden wir die Biskaya wieder bereisen, die Fotoreise ist in Vorbereitung. Möchtest du dich heute schon vormerken lassen, schreibe uns einfach eine Mail.