FOTOREISE NORDSPANIEN AB IN DEN FRÜHHERBST 2026

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  • FOTOREISE NORDSPANIEN AB IN DEN FRÜHHERBST 2026
     19. September 2026 - 26. September 2026
     15:30 - 9:15
Ein Klick auf das Bild öffnet den pdf Flyer zur Reise
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DIE REISE

Diese Fotoreise führt euch an den Golf von Biskaya im Norden Spaniens, der mit einer spektakulären Felsküste aufwartet und euch vielfältige, eindrucksvolle Motive bietet.

Schon direkt nach Verlassen des Flughafens während unserer ersten Scouting-Tour 2016 waren wir von der Landschaft sehr beeindruckt.
Nordspanien ist grün wie Deutschland und der westliche Teil wird nicht umsonst als „Costa Verde“ (Grüne Küste) bezeichnet.

Unser erster Eindruck war, als hätte man das Allgäu ans Meer verlegt.Der schroffen Küstenlandschaft schließt sich unmittelbar das bergige Hinterland mit bekannten Gebirgszügen wie den über 2000m hohen „Picos de Europa“ an, die nur 20km vom Meer entfernt liegen. Jahrhundertealte Häuser unterstreichen das reizvolle Landschaftsbild und lassen einen die eher trockenen und sandfarbenen Ansichten des mediterranen Spaniens schnell vergessen.

Hauptziel unserer Reise ist die „Costa Quebrada“ westlich der Hafenstadt Santander in Kantabrien. Bei dieser wörtlich übersetzt „gebrochenen Küste“ handelt es sich um einen Abschnitt mit besonderer Geodiversität. Die Küste ist hier geprägt von sogenanntem Flysch, einem schichtförmig aufgebauten Sandgestein, das aufgrund des stetig daran nagenden Meeres markante Rillenprofile in der Küstenlinie hinterlassen hat.

Die Gesteinsschichten sind stellenweise bis an den Wasserspiegel erodiert und ragen wie Drachenzähne aus dem Meer heraus. Schroffe Klippen reihen sich an flach abfallende Sandstrände und vorgelagerte Felsen stehen einsam in der Brandung.

Die Costa Quebrada bietet auf rund 3 km Länge eine Vielzahl von Motiven und die Abschnitte „Los Urros“ sowie „La Arnia“ sind besonders hervorzuheben.

[ t i d a l s c u l p t u r e s ] © serdar ugurlu 2022
[ t i d a l s c u l p t u r e s ] © serdar ugurlu 2022
Auch mit mehreren Fotografen steht man sich niemals gegenseitig im Bild. Sowohl Anfänger als auch fortgeschrittene Fotografen werden hier Landschaften vorfinden, die eine Bereicherung des Portfolios darstellen und viel Raum für die eigene Kreativität lassen.
Das Fotografieren aus erhöhter Position und die schäumende Brandung um die Felsen sind wie gemacht für das Spiel mit der Belichtungszeit, und somit haben wir hier ein Juwel für Langzeitbelichtungen, die wir im Workshop der Reise bis zur Perfektion anleiten werden.
Obwohl die Costa Quebrada genug Vielfältigkeit für mehrere Besuche sowohl zum Sonnenaufgang als auch zum Sonnenuntergang bietet, wollen wir auf dieser Reise auch weiteren Motiven unsere Aufmerksamkeit schenken. Der auf einer spektakulären Klippe positionierte Leuchtturm von Santander „Cabo Mayor“ ist hier ebenso interessant wie der als „Elefantenfelsen“ bekannte Spot Castro de las Gaviotas in Asturien oder die Insel Gaztelugatxe im Baskenland, um nur einige zu nennen.

REISE ABLAUF

Unser Hotel, das in dieser Woche als Ausgangsort für unsere täglichen Exkursionen dient, ist ein sehr geschmackvoll eingerichtetes, 2011 erbautes familiengeführtes Landhotel, südlich von Santander gelegen.
Von dort aus erreichen wir die Costa Quebrada in maximal 30 Autominuten und unsere anderen Ziele in Asturien und im Baskenland sind maximal 1,5 Autostunden entfernt. Schon am Anreisetag fahren wir nach Bezug der Zimmer an die Küste und nutzen den Sonnenuntergang für unsere ersten Bilder, nachdem wir uns zuvor an der Strandtaverne gestärkt haben.
Wir fotografieren grundsätzlich immer zu den Zeiten des besten Lichts und werden unseren Tagesablauf konsequent darauf ausrichten.
Da der Sonnenuntergang gegen 21:20 Uhr ist, kehren wir je nach besuchter Abendlocation erst gegen Mitternacht in unser Hotel zurück.
Die Nächte werden also sehr kurz ausfallen, denn für den Sonnenaufgang müssen wir je nach Ziel zwischen 05:00 und 05:30 Uhr wieder aufbrechen. Nach der Rückkehr vom Sonnenaufgang nehmen wir unser Frühstück im Hotel ein und haben dann Gelegenheit, etwas Schlaf nachzuholen oder die aufgenommenen Bilder zu sichten.

Gegen 16:00–17:00 Uhr brechen wir wieder auf, um für das Abendessen ein Restaurant aufzusuchen und von dort dann an die jeweilige Sonnenuntergangslocation weiterzufahren. Obwohl sich der Tagesablauf recht anstrengend liest, wird es ausreichend Zeit geben, um abzuschalten und zu entspannen, einfach irgendwo zu sitzen und die Magie der Landschaft in sich einzusaugen.
Wir wissen sehr wohl, dass man nur ausgeruht kreativ sein kann, um eindrucksvolle Landschaftsbilder aufzunehmen, und wir werden dem Rechnung tragen.Wie bei allen unseren Reisen haben wir feste Fotoziele, aber keinen vorgefertigten Plan.
Wir passen unsere Motive an die aktuell vorherrschenden Gegebenheiten an und richten uns strikt nach dem aktuellen Wetter undLichtbedingungen sowie die Gezeiten, die insbesondere bei Küstenaufnahmen wichtig zu berücksichtigen sind.

In Nordspanien gibt es keine Wettergarantie und daher haben wir immer einen „Plan B“ bereit, um entsprechend reagieren zu können. Unser Ziel ist es, euch die besten Motive zu den besten Bedingungen zu präsentieren, und daher kann es auch mal sein, dass wir frühmorgens entscheiden, an eine andere Location zu fahren als am Abend zuvor angekündigt.
Die meisten unserer Motive lassen sich sehr gut mit dem Auto erreichen und erfordern nur einen kurzen Fußmarsch. Lediglich der Weg zur Gaztelugatxe-Insel bedarf der Überwindung von 200 Höhenmetern auf einer kurzen Distanz.

LEHRINHALTE

Das Erlernen des Umgangs mit Grauverlaufs- und Graufiltern ist ein wesentliches Element unseres Coachings.  Ferner werden wir intensiv mit sehr dichten Graufiltern arbeiten und hiermit in den passenden Situationen ganz besondere Bilder kreieren. Wer lieber mit Belichtungsreihen arbeitet, ist aber ebenso willkommen, und auch hierbei können wir euch wertvollen Input anbieten.Durch die geringe Gruppengröße von nur fünf Teilnehmern können wir auf jeden Teilnehmer individuell eingehen und im direkten Dialog alle Fragestellungen rund um die Grundlagen der Landschaftsfotografie am Motiv gemeinsam erarbeiten.

Dabei vermitteln wir:
+ Die Grundlagen der Fotografie
+ Bildkomposition und Bildbesprechung im Dialog on Location.
+ Bedienung der Kamera im manuellen Modus mit Verständnis des Zusammenspiels von Blende, Verschlusszeit und ISO-Empfindlichkeit.
+ Motivauswahl und Bildkomposition.- Verständnis für Licht am Aufnahmeort und Steuerung der Belichtung über das Histogramm.
+ Filtereinsatz zur Reduzierung des Motivkontrasts und Erhöhung der Dynamik in der Aufnahme.
+ Arbeit mit Graufiltern bei Langzeitbelichtungen.

Es ist uns wichtig anzumerken, dass wir vor Ort und on Location ganz individuell auf euren individuellen Kenntnisstand eingehen und euch fotografisch dort abholen, wo ihr euch befindet, um vor Ort und on Location die Bildbesprechung im Hinblick auf den Bildaufbau und die Lichtsetzung und Belichtung der Aufnahme zu analysieren und Hinweise zur Optimierung zu geben. Aus diesem Grund spielt es überhaupt keine Rolle, ob Ihr blutige Anfänger oder erfahrene Landschaftsfotografen seid. Für jeden haben wir die nötigen Werkzeuge dabei.

WAS KOMMT MIT?

FOTOEQUIPMENT:

In den Fotorucksack gehören eine digitale Spiegelreflex- oder spiegellose Kamera, Objektive mit Brennweiten von 14–200mm (Kleinbild). Besonders lichtstarke Objektive sind nützlich. Zwei Ersatzakkus (Minimum) einpacken, ausreichend Speicherkarten, ein stabiles Stativ sowie ein Kabelfernauslöser gehören ebenso zur Pflichtausstattung. Unsere Philosophie der Fotografie besteht darin, die Aufnahmen vor Ort korrekt belichtet auf den Sensor zu bringen, so dass nur eine minimale spätere Bildbearbeitung notwendig ist. Um dieses zu erreichen, arbeiten wir viel mit Filtern.

Der Einsatz von Grauverlaufsfiltern ist für uns Fotografen von PhotoTours4U unser Werkzeug zum Umgang mit Licht. Jedoch gibt es weitere Möglichkeiten. Dazu zählen eben auch Belichtungsreihen. Die Anschaffung von Filtern ist somit keine Grundvoraussetzung für unsere Fotoreisen, macht das Arbeiten vor Ort aber leichter. Der Umgang mit Filtern zur Belichtungssteuerung und Lichtformung! Sind die Basis unserer Wissensvermittlung.

Wir empfehlen folgende Filter:
+ Grauverlaufsfilter „Soft-Graduated“ in der Stärke 0,6/0,9 und 1.2 ND (wir empfehlen Haida-Filter)
+ Grauverlaufsfilter „medium“ 0.9 (optional)
+ Polfilter
+ Graufilter in der Stärke 1.8 ND (64×) und 3.0 ND (1000×) (wir empfehlen Haida-Filter)

Dem Stativ kommt eine ebenso wichtige Rolle zu, wie Eurer Kamera: Ohne vernünftiges (weil stabiles) Stativ werdet Ihr nicht imstande sein, scharfe Fotos mit nach Hause zu bringen.

Da wir keine Wanderungen auf dem Programm haben, sollte jeder sein Equipment in Gänze mitnehmen.

Da wir unsere Fotografie bei wenig bis nicht vorhandenem Licht betreiben, sollte jeder eine Stirnlampe mit Rotlicht dabei haben.
Zur Reinigung der Filter und Objektive bitte GUTE Mikrofasertücher in großer Größe (30 × 30 cm und größer) mitbringen und am Mann bzw. an der Frau haben.

KLEIDUNG

Der Golf von Biskaya ist eine Wetterküche. Hier werden Tiefdruckgebiete allerhöchster Güteklasse gekocht und dann nach ganz Westeuropa exportiert. Auch im Hochsommer ist also mit Regen und Bewölkung zu rechnen.

Die Temperaturen in der von uns besuchten Region um Santander liegen während unserer Reisezeit im Schnitt zwischen 20–23 Grad tagsüber und bei 14–16 Grad bei Nacht.

Sobald die Sonne sich verabschiedet wird es merklich kühler und empfindliche Personen sollten hier eine Fleece Schicht mit einer Windschützenden Schicht kombinieren.

Bitte denkt daran auch eine Regenjacke einzupacken. Ein kleiner Regenschirm ist ebenso hilfreich.

Besondere Aufmerksamkeit sollte dem Schuhwerk zukommen, wir bewegen uns auf Granitfelsen die von Grasbüscheln und Wildblumen durchsetzt ist. Guter Halt und rutschfeste Sohlen sind wichtig.

Wir arbeiten gerne im Wasser und empfehlen aus diesem Grund auch die Mitnahme von besohlten Wasserschuhen um uns vor scharkantigen Felsen und Muscheln zu schützen. Eine Badehose ermöglicht nah am Flysch zu arbeiten und auf diese Weise spannende Kompositionen zu realisieren.

ESSEN UND TRINKEN

In unserem Hotel werden wir am Morgen bestens mit einem landestypischen Frühstück aus Baguette und Toast mit spanischem Schinken, Chorizo, Käse, Konfitüre und selbst gebackenem Kuchen versorgt.
Das Angebot reicht weiter über Müsli und Joghurt bis zu frischem Obst. Die Hausherrin Laura kocht einen sehr guten Kaffee und der Orangensaft ist frisch gepresst.

Was unser Abendessen angeht, müssen wir uns leider auf Abstriche gegenüber dem uns gewohnten Essen einstellen.
Wir haben grundsätzlich das Problem, dass die spanischen Restaurants am späten Nachmittag meist Siesta halten und erst gegen 20:00 Uhr wieder die Küche öffnen. Dies ist jedoch die Zeit, zu der wir längst unseren Fotospot für den Sonnenuntergang aufgesucht haben müssen.

Die Auswahl der Restaurants beschränkt sich daher auf die größeren Städte, und es muss in Kauf genommen werden, dass wir unter Umständen nach einem geöffneten Restaurant suchen müssen, da wir die Öffnungszeiten in 2026 (wir reisen in der Nebensaison) heute noch nicht sicher wissen können.Weiterhin haben wir auf unseren Scouting-Reisen erfahren müssen, dass die spanische Küche für unseren Geschmack eher lieblos zubereitete Mahlzeiten bietet. Es wird sehr viel frittiert und wenig kreativ gekocht.

Selbst die heute auch in Deutschland sehr beliebten Tapas sucht man in Nordspanien in der uns bekannten Form meist vergebens.
Das beschränkt die Auswahl an guten Restaurants noch zusätzlich zu den unmöglichen Servicezeiten.

Wir haben ein gutes, kleines, inhabergeführtes Restaurant in Hotelnähe, das von unseren Teilnehmern immer wieder gern besucht wird.

Hier kocht noch die Mutter des Hauses.Wir haben uns in der Vergangenheit auch so beholfen, dass wir uns in Supermärkten mit Lebensmitteln eingedeckt haben, um vor Ort on Location ein leckeres Picknick zu genießen.
Wenn alle Dämme brechen, müssen wir leider auf das große M ausweichen und in Santander bei McDonald’s essen.

KÖRPERLICHE FITNESS

Alle von uns besuchten Locations sind nach einem kurzen Fußmarsch erreichbar. Längere Wanderungen stehen nicht auf dem Programm.
Somit sind alle Locations ohne nennenswerte körperliche Anstrengungen auch mit extensivem Fotogepäck leicht erreichbar.

Mit einer Ausnahme:
Die alte Kapelle San Juan de Gaztelugatxe im Baskenland muss über einen steilen Fussweg erwandert werden. Der An- und Abstieg sind anstrengend da die Gelenke stark belastet werden.
Hier sollten die Teilnehmer eine durchschnittlich gute körperliche Konstitution mitbringen.

SICHERHEIT

Wir bewegen uns während der ganzen Fotoreise in Naturnähe. Alle von uns besuchten Locations befinden sich entweder am oder im Meer, und wir arbeiten sowohl auf Meereshöhe als auch auf teilweise 60 Meter über NN liegenden Felsen.
Und das alles ohne Zäune, ein Fehltritt kann hier fatale Folgen nach sich ziehen.
Gutes Schuhwerk und eine vorsichtige, den natürlichen Gegebenheiten vor Ort angepasste Vorgehensweise sind hier sinnvoll.

Bei Restaurantbesuchen achten wir stets darauf, unser Equipment nicht im Fahrzeug zu lassen.

ANREISE

Der Flughafen Für die An- und Abreise ist Bilbao der IATA Code dieses Flughafens lautet: [BIO].
Der Flughafen wird aus Frankfurt u.a. von der Lufthansa direkt angeflogen. Unser Reiseveranstalter hilft euch gerne dabei eure Anreise nach Bilbao komfortabel zu gestalten.
Bitte beachtet: Der Gruppentransfer vom Flughafen Bilbao zum Hotel am Anreisetag, und der Gruppentransfer zum Flughafen Bilbao ist im Reisepreis inkludiert.

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