FOTOREISE: TOKIO HERBSTFOTOFEST 2027

[ n i g h t h a w k ] ©serdar ugurlu 2026
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  • FOTOREISE: TOKIO HERBSTFOTOFEST 2027
     30. Oktober 2027 - 6. November 2027
     18:00 - 10:00
Ein Klick auf das Foto führt zum Reiseflyer im PDF Format
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DIE REISE

Die Präfektur Tokio beheimatet 15 Millionen Seelen.

Die Stadt ist das wirtschaftliche Herz Japans. Sie nimmt aber auch kulturell einen Sonderplatz innerhalb Japans ein.

Neun von zehn Universitäten finden sich in der Metropolregion Tokio und die Hälfte aller Studenten Japans wohnt hier in dieser Stadt.

Die Stadt ist lebendig und man merkt, dass hier viele junge Menschen leben. Cafés, Galerien, Second-Hand- und Vinyl-Läden gibt es hier en masse.
Tokio ist ein Zentrum für Film- und Fernsehproduktionen und allem, was damit zusammenhängt. Musik- und Kunstschaffende aus dem ganzen Land und der ganzen Welt haben ihre Wirkstätte hier.

Das spiegelt sich dann im gesamten Stadtbild wider.

All das macht Tokio zu einer ganz besonderen Weltstadt, denn hier pflegt man eine Kultur, die es verstanden hat, ihre ureigenen Qualitäten mit denen westlicher Popkultur zu etwas Neuem und Einzigartigem zu verbinden.

Alles hier folgt eigenen Regeln der Ästhetik. Die Straßen und Hinterhöfe sind immer belebt und bieten somit eine Fülle an narrativen Motivsituationen. Die Stadt ist jung, hip und sehr lebendig, jedoch niemals chaotisch.

Durch die schiere Größe der Stadt hat man in den verschiedenen Stadtteilen sehr viel Gelegenheit, das jeweilige Lokalkolorit fotografisch für sich zu interpretieren.

Neben den schon bekannten großen Stadtteilen: Shibuya, Shinjuku und Akihabara oder dem mondänen Einkaufsparadies Ginza gibt es noch eine Fülle von eher unbekannteren Stadtteilen zu entdecken.

Und genau das werden wir während dieser Reise mit großem Genuss tun.
Während des zehntägigen Scoutings haben wir eine Fülle von Locations erkundet, die sich allesamt durch ein hohes Maß an fotografischer Attraktivität auszeichnen.
Das Schöne an Tokio ist, dass es sich hier bestens bei Tag und Nacht fotografieren lässt.

Hier kann man bei praller Sonne, aber auch bei Regen wunderbare Fotos mitnehmen, die dein Portfolio und deine fotografische Eloquenz erweitern.

Tokio hat seinen ganz eigenen Rhythmus und wir finden, dass die Stadt am besten zwischen 11:00 und 14:00 Uhr aussieht, also immer dann, wenn die Sonne hoch und steil am Himmel steht, und dann wieder von 16:00 bis etwa 22:00 Uhr, wenn die vielen Leuchtreklamen und Neonsigns zum Leben erwachen.

Wir können also ausschlafen und unsere Exkursionen nach dem Frühstück antreten. Das macht das ganze Tokio-Fotoerlebnis zu einer ausgesprochen hedonistischen Angelegenheit.

Wir werden während unserer Reise im zentral gelegenen Hotel Sunroute Plaza in Shinjuku nächtigen. Das Haus hat vier Sterne, ein gutes Frühstück inklusive westeuropäischer Kost und komfortable Zimmer.

Von hier werden wir alle unsere Exkursionen in den Großraum Tokio starten.

Das Fortbewegungsmittel der Wahl sind die hervorragend ausgebauten und in einem atemberaubenden Takt fahrenden U-Bahnen.

Die vielen Stationen sind sehr verschieden und bieten sich als Motiv geradezu an.

Dass die Kosten für die Fortbewegung sich auf einem angenehm niedrigen Niveau bewegen, nehmen wir hier dankbar zur Kenntnis.

Ich (Serdar) bin mit großen Erwartungen nach Tokio geflogen und nachdem ich 10 wunderbare Tage dort verbringen durfte, war ich traurig, dass meine Zeit so schnell zu Ende gegangen ist.

Tokio ist eine wundervolle Stadt, die erstaunlich „herzenswarm“ ist! Ich habe mich hier wertgeschätzt, respektiert und willkommen gefühlt!  Dafür sage ich gerne Domo Arigato Tokio!

REISEABLAUF

Nach unserer Anreise und Ankunft im Hotel werden wir schon am ersten Tag der Reise die erste Exkursion in Shinjuku unternehmen. Auf diese Weise können wir dem Jetlag eins auswischen und uns einen Eindruck vom Leben und Treiben in unserer direkten Nachbarschaft verschaffen.

Für die Dauer der Reise werden wir unser Frühstück zwischen 08:30 Uhr und 09:00 Uhr einnehmen und den Fototag zwischen 10:00 Uhr und 10:30 Uhr beginnen.

Dabei gehen wir maximal entspannt an die Sache heran, es wird nicht gehetzt. Wir legen großen Wert darauf, dass die von uns besuchten Stadtteile Tokios gebührend genossen werden können. Wir möchten die Stadt über die Fotografie erleben.

Beim gemeinsamen Durchstreifen der von uns aufgesuchten Stadtteile kehren wir für unsere kreativen Pausen in lokale Cafés und Restaurants ein und genießen das vielfältige kulinarische Angebot.
Gefällt es uns an einer Stelle besonders gut, verweilen wir dort einfach länger und genießen den Moment.

Wir werden während dieser Reise sowohl am Tag als auch in der Nacht fotografieren. Wir finden nämlich, dass Tokio auch lange nach Sonnenuntergang einen ganz besonders fotogenen Reiz hat.

WORKSHOP INHALTE

Diese Fotoreise ist gleichermaßen für Anfänger als auch für fortgeschrittene Fotografen geeignet!
Diese Reise ist mit maximal fünf Teilnehmern so aufgebaut, dass ich als euer Mentor jeden inhaltlich dort abholen kann, wo er sich in seiner Fotografie befindet. Ihr sollt noch während dieser Reise in die Lage versetzt werden, die Fotografie zur Anwendung zu bringen.

Wir werden das Kamerahistogramm als Werkzeug zur Belichtungssteuerung und Belichtungskontrolle besprechen.

Wir werden intensiv über die Bildwirkung von kurzen bis mittellangen Belichtungszeiten (1/30 – 1 s) sprechen. Hierbei soll auch vermittelt werden, wie man solche Belichtungszeiten so beherrscht, dass die Fotos scharf auf den Sensor kommen.

Besonderes Augenmerk legen wir auf die Motivfindung und Bildkomposition in der Streetfotografie:

  • Bildkomposition im urbanen Umfeld
  • Bildserien und visuelle Essays
  • Arbeiten mit Reflektionen und visuellen Ebenen
  • Langzeitbelichtungen und Nachtaufnahmen
  • Techniken für die Kontrastbeherrschung

KLEIDUNG

Wir sind von 10:30 Uhr in der Früh bis ca. 22:00 Uhr unterwegs. Wir werden hierbei große Strecken zu Fuß hinter uns bringen. Ich habe die Reisezeit so gewählt, dass es auch mal regnen kann. Regen ist insofern ein Segen, als dass man ihn als Spiegel für die Hochhäuser und die zahlreichen Neonreklameschilder nutzen kann.

Aus diesem Grund sind gute, bequeme und wasserdichte, aber atmungsaktive Schuhe von zentraler Bedeutung. Ein kompakter Regenschirm und eine Regenjacke, die man im Rucksack oder der Tasche mit sich führen kann, sind auf jeden Fall sinnvoll.

Die Temperaturen können von 16 Grad Celsius am Morgen bis zu 26 Grad über den Tag reichen Gerade nach Sonnenuntergang weht aber schon mal ein Wind, der schnell unangenehm werden kann. Vielleicht sollte der eine oder andere unter euch entsprechendes Fleece-Material in das Reisegepäck legen.

AUSRÜSTUNG

Das Sujet der Streetfotografie ist das zentrale Thema während dieser Fotoreise. Wir werden sehr agil unterwegs sein, leichtes und kompaktes Werkzeug hilft uns dabei, kreativ zu bleiben.

Wenn man zu viel Last auf den Schultern hat, ist das guter Fotografie eher abträglich. Der Brennweitenbereich zwischen 24 und 70 mm wird ganz zweifellos den Großteil der Fotos bescheren. 

Darüber sollte man aber auch nicht vergessen, dass man die Hochhäuser mit einem Tele wunderbar komprimieren und auf das Wesentliche beschränken kann.
Für Nachtaufnahmen ist ein Stativ ganz sicher sinnvoll. Ich arbeite in der Streetfotografie sehr gerne mit Langzeitbelichtungen.
Ein Graufilter ist für diese Art der Fotografie sehr nützlich.
Aber am Ende des Tages steht und fällt alles mit einer „unbelasteten“ Herangehensweise. Weniger ist vor Ort ganz sicher mehr.

Man kann hier auch mit einer einzigen Brennweite herausragende Fotos mit nach Hause nehmen.
Für Nachtaufnahmen sind lichtstarke Objektive sehr nützlich, weil man einfach sehr viel mehr Möglichkeiten hat, seine Wunschbelichtungszeiten zu realisieren.

Bei der Kleidung sind keine besonderen Vorkehrungen zu treffen. Ein Regenschirm gehört bei der Streetfotografie ebenso zum „Immer-dabei-haben-sollen“ wie gutes Schuhwerk und eine Kleidungsauswahl, die es ermöglicht, sich in Schichten zu bekleiden.

ESSEN & TRINKEN

Im Netz werden Behauptungen aufgestellt, in welchen davon die Rede ist, wie teuer das Essen in Japan und in Tokio sei.
Das stimmt so nicht!
Man kann in Tokio auf qualitativ und geschmacklich hohem Niveau speisen und das zu sehr niedrigen Preisen.
Ganz besonders gut isst man in den zahlreichen Izakaya-Restaurants und Ramenküchen.Das Essen ist in der Regel liebevoll zubereitet und wird stets frisch zubereitet und ebenso frisch serviert.

Selbst das Essen in den Convenience-Stores wie 7-Eleven, Family Mart oder LAWSON ist qualitativ und geschmacklich hoch angesiedelt.
Und nachdem ich das erste Mal in meinem Leben das hochgelobte Wagyu-Steak gegessen habe, kann ich bestätigen, dass es unglaublich lecker ist.

ANREISE & VISA

Die Anreise nach Tokio ist im Reisepreis nicht enthalten.

Tokio hat zwei Flughäfen, es sind dies der etwa 65 km von Tokio gelegene Flughafen Narita mit dem IATA-Code [NRT] und der kleinere, aber mit 20 km sehr nah gelegene Flughafen Haneda [HND]. Narita wird von viel mehr Fluggesellschaften angeflogen als Haneda, er hat aber den Nachteil, dass man für einen Taxi-Transfer tief in die Tasche greifen muss. Eine Taxifahrt zum Hotel kostet um die 180 Euro, wenn der Verkehr es zulässt. Der Transfer vom Flughafen Haneda kostet je nach Verkehrslage etwa 30 bis 50 Euro.

Aus diesem Grund raten wir euch zu einem Anflug im Flughafen Haneda [HND]

Direktflüge ab Frankfurt landen zweimal am Tag in Tokio, einmal zwischen 08:30 Uhr und 09:00 Uhr oder dann später am Tag zwischen 17:00 und 18:00 Uhr.

Da wir die Zimmer erst nach 14:00 Uhr beziehen können, rate ich, die Flüge so zu legen, dass man zwischen 17:00 und 18:00 Uhr in Tokio landet.

Die Einreise nach Japan erfordert einen Reise-Pass, der zum Zeitpunkt des Reiseantritts volle sechs Monate gültig sein muss. Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, der Schweiz und Österreich ist kein Visum notwendig.

Bitte informiert euch rechtzeitig vor der Reise über die aktuellen Einreisebedingungen.
Wichtig ist auch, dass man in Japan den Pass stets bei sich führen muss.

SICHERHEIT & ÖPNV

Tokio ist eine sichere Stadt. Hier wird man auch in den abgelegensten und vernachlässigsten Stadtteilen keine Probleme mit Gewaltkriminalität bekommen.
Abzocker und Kleinkriminelle sind bestimmt auch hier irgendwo zu finden, sie gehören jedoch nicht zum Stadtbild.

Für den hervorragenden Nahverkehrsservice empfiehlt es sich, vor Reiseantritt die Suica-App zu laden.
Über diese App kann man die Suica-Card in sein Apple- oder Android-Wallet ablegen und alle Fahrten mit dem ÖPNV bequem bezahlen.

GELD FRAGEN

Kartenzahlungen sind in Japan üblich und die Mehrzahl der Geschäfte akzeptiert sowohl Bar- als auch Kreditkartenzahlungen.
Auch sind in ausgewählten Geschäften Zahlungen mit Debitkarten möglich.
Die Suica-Card kann auch zum Zahlen verwendet werden.
Wir raten vom Sortenkauf bei der lokalen Deutschen Bank ab. Die Kosten stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen.

Wir haben euch hier eine Reise zusammengebaut die euch Tokio zu Füßen legt. Dabei haben wir bei der Auswahl der Locations sehr viel Sorgfalt bei der Planung von Licht und Schatten gelegt. Der Umstand dass wir zum Höhepunkt des Herbst unterwegs sein werden ist das i-Tüpfelchen.
Ihr werdet ganz zweifellos keine bessere Fotoreise nach Tokio finden.
Wir freuen uns auf euch!
Diese Reise wird geführt von Serdar