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FOTOREISE NEAPEL STREETROAMING BEAUTIFUL NAPULE 2026
11. Juni 2026 - 16. Juni 2026
14:00 - 16:00

DIE REISE
Wer sich in der Streetfotografie heimisch fühlt, wird Neapel ganz sicher auf dem fotografischen Radar haben.Wir haben im vergangenen Jahr unsere Kameras eingepackt und einen fotografischen Blick auf Neapel geworfen.
Die Stadt hat Saft und sie hat Kraft.
Sie weiß das und zeigt sich uns mit einem wunderbaren Lächeln und einer selbstironischen Ehrlichkeit.Es macht uns riesigen Spaß, mit unseren Teilnehmern die schönsten Metropolen der Welt über die Fotografie zu erleben.
Neapel ist mit etwas mehr als neunhunderttausend Seelen nach Rom und Mailand die drittgrößte Stadt Italiens.
Was die Wuseligkeit, den Charme und die schiere Lebendigkeit angeht, nimmt sie aber ganz gewiss einen Sonderplatz ein.
Man sieht der Stadt an jeder Ecke an, dass hier gelebt, gehofft, geschafft, gelitten und geliebt wurde. Dann ist da ja noch das Licht und wie es mit goldgelbem Glanz in die vielen engen Gassen der Stadt hineinscheint.Hier in Neapel gibt es viel Licht und viel Schatten.
Die vielen alten Häuser erstrahlen dann in warmen Goldtönen, die alles Desolate und Verlebte glamourös erscheinen lassen. Die Wäsche trocknet an Leinen und alles weht im Wind wie tausendundein Banner.
In den Straßen hört man spielende Kinder und aus den Balkonen und Fenstern ertönt häufig Musik.
Die Vespa gehört hier zum Stadtbild und die Nachbarschaft kennt sich, man tauscht hier gerne den neuesten Klatsch und Tratsch zwischen Tür und Angel aus.
All das macht es uns einfach, Fotografien zu erschaffen, die nicht reproduzierbar sind. Narrativ, dokumentarisch, verspielt und immer individuell. Wir lassen alles auf uns wirken, wir beobachten und genießen.
Wo es uns gefällt, kehren wir ein, und wenn uns ein Lächeln geschenkt wird, lächeln wir zurück.
Mit anderen Worten:
Wir genießen unser Dasein … und das tun wir mit allen Sinnen und immer auch mit unserer Kamera.
Die Menschen hier sind offen und herzlich, man ist hier überhaupt nicht kamerascheu, was es uns als Fotografen leicht macht, narrative und beseelte Fotografie mitzunehmen.
Hast du Lust, dich mit uns durch die vielen Gassen treiben zu lassen und überall dort zu halten, wo es uns gefällt?
Lust darauf, Pizza dort zu essen, wo die Pizza erfunden wurde?
Lust darauf, den einen oder anderen Aperol Spritz zu zischen und mit Gleichgesinnten über das Erlebte zu sprechen und darüber die eigene fotografische „Eloquenz“ zu erweitern?
Nun dann, zögere nicht länger und kommt mit nach Neapel.
Ich (Serdar) freue mich auf Dich!
REISEABLAUF
Die engen Gassen Neapels wirken am besten, wenn das Licht steil in sie hineinfällt.
Auf diese Weise kann man wunderbar mit Licht und Schatten spielen. Oft wirkt das Licht dann regelrecht greifbar.
Die Schatten sind tief und die lichten Bildbereiche erstrahlen in schönem Licht.
Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, diese Reise in den Juni zu legen.
In der Streetfotografie haben wir den großen Vorteil, dass wir die besten Bedingungen immer dann vorfinden, wenn das Licht steil in die engen Gassen scheint.
Da die Tage im Juni sehr lang sind, der Winkel der Sonneneinstrahlung über einen sehr langen Zeitraum sehr steil bleibt und erst relativ spät abflacht, haben wir sehr viel Zeit, um die vielen Motive, die uns diese Stadt bietet, maximal entspannt zu nutzen.
Wir beginnen unsere Reisetage jeden Tag um 08:30 Uhr mit einem Frühstück.
Im Anschluss beginnen wir dann unsere Exkursionen in die verschiedenen Quartiere der Stadt.
Der nautische Sonnenuntergang zu unserem Reisetermin beginnt um 21:47 Uhr und endet um 22:36 Uhr.
Exkursionen zum Sonnenaufgang sind während dieser Reise nicht geplant, da hier zum Sonnenaufgang um 04:17 a,) noch niemand unterwegs ist und b.) die Schatten zu tief stehen, um gute Streetfotografie abzuliefern.
Wir möchten jeden Tag um 09:30 Uhr mit unseren Walks beginnen und spätestens zum Ende des nautischen Sonnenuntergangs gegen 22:00 Uhr beenden.
Unsere Exkursionen verlaufen immer maximal entspannt, wir erkunden die Stadt zu Fuß und lassen uns dabei alle Zeit der Welt.
Gefällt es uns an einem bestimmten Ort ganz besonders, bleiben wir länger vor Ort. Packt uns die Lust auf einen Kaffee und Kuchen, dann setzen wir uns in ein Café und genießen das Leben.
Alles soll ungezwungen und entspannt ablaufen.
Ich selber bleibe immer ansprechbar und nehme mir für jeden Teilnehmer Zeit, damit wir gemeinsam in einer Dialogsituation darüber sprechen können, was uns ganz besonders gefällt und wie wir an ein Motiv herangehen.
Die kleine Gruppengröße von maximal fünf Teilnehmern hilft uns dabei, fokussiert zu bleiben und so zu fotografieren, dass die Fotos individuell gestaltet werden können.
Die Mahlzeiten nehmen wir dann während unserer Fotowalks immer dann ein, wenn wir Hunger verspüren.
Auf diese Weise können wir die Reise ungezwungen und kreativ gestalten. Neapel erleben und uns während der Stadtspaziergänge mit Kamera austauschen.
Wir finden das es keine bessere Art gibt eine Stadt erleben als diese.
LEHRINHALTE
Bildbesprechungen finden bei uns immer im Feld und on Location in einer Dialogsituation statt.
- Stimmt der Bildaufbau?
- Kann man hier noch Optimierungen vornehmen?
- Sind Dinge angeschnitten oder fehlt etwas Bildwichtiges?
- Wie ist die Komposition?
- Was ist das Hauptmotiv?
- Welches sind die Beweggründe, das Bild genauso aufzubauen?
- Sitzt die Belichtung?
- Wie kann ich visuelle Ebenen erschaffen?
- Wie arbeite ich mit Spiegelungen?
- Welche Auswirkungen auf die Bildsprache hat die Wahl der Belichtungszeit?
Ziel ist es, während der Reise vor Ort alles genau so zu machen, dass am Tag der Exkursion Fotos entstehen, die in ihrer technischen und ästhetischen Qualität an das von uns hier gezeigte Bildmaterial heranreichen.
Wir halten nichts davon, am Folgetag in einem stickigen, muffigen und lichtlosen Seminarraum sitzend über Fotos zu sprechen, die nicht mehr verbessert werden können.
Wissen wird bei uns immer individuell und immer so vermittelt, dass deine individuelle Situation im Hinblick auf Erfahrung und Skillset Anwendung und Beachtung findet.
Schema-F ist was für Schulbücher.
Gute Musik entsteht, indem man sie praktiziert, am besten gemeinsam, vor Ort und ohne Kompromisse.
Unsere Fotografie praktizieren wir aus diesem Grunde genau so!
AUSRÜSTUNG UND KLEIDUNG
In meiner eigenen Streetfotografie habe ich die Erfahrung gemacht, dass leichtes Equipment mich kreativ und ungezwungen fotografieren lässt.
Aus diesem Grund lasse ich mein schweres Vollformat Equipment zu Hause und verwende hier am liebsten mein leichtes und leichtestes Equipment.
Mit meiner Micro Four Thirds Kamera und der Ricoh GRIIIx HDF bin ich agil unterwegs und kann schnell auf die sich mir bietenden Motivsituationen eingehen. Die Kameras sind so leicht und kompakt das ich sie immer Griffbereit habe.
Ganz zweifellos kann man aber auch mit Vollformat oder Mittelformatequipment beste Fotos mitnehmen, man muss es nur eben tragen können.
Was die Brennweiten angeht:
ein 24–70mm Objektiv deckt einen großteil der Motivsituationen ganz bequem ab.
Wer sich alle Optionen offen halten will, wird ganz sicher auch für ein 70–200mm Objektiv Verwendung finden.
Was die Kleidung angeht, ist es ratsam sich leichte Stoffe und für alle Fälle eine Regenjacke einzupacken.
Die Schuhe sollten fest und sehr bequem sein da wir die Stadt überwiegend zu Fuß erkunden.
ESSEN UND TRINKEN
Nun, wir befinden uns hier in Italien und Neapel ist eine Hochburg italienischer Kulinarik.
Die Pizza ist hier erfunden worden und der Erfinder derselben bietet bis heute die Urpizza in seinem Restaurant an.
Es ist wirklich schwer, hier ein schlechtes Restaurant zu finden.
Was mir (Serdar) während dieser Reise am Herzen liegt ist, dass wir Neapel gemeinsam erleben. Ich möchte dort sein, wo die Neapolitaner gerne einkehren, mit den Leuten flirten und lachen und überall dort einkehren, wo es uns hinzieht.
Ich möchte die Fotoexkursionen entspannt angehen und immer dann eine Pause einlegen wenn es das Herz begehrt. Die Fotografie soll das Erlebnis komplettieren.
Auf diese Weise vergeht die Zeit wie im Fluge und wir alle kommen in den Genuss eines authentischen Erlebnisses.
Dafür bietet Neapel eine Fülle von Gelegenheiten.
Wir möchten sie alle gerne nutzen.
SICHERHEIT
Neapel wird in vielen Kriminalitätsstatistiken als ein Brennpunkt dargestellt. Aus diesem Grund könnte man zu der Annahme kommen, dass man hier als Tourist mit größeren Problemen konfrontiert wird als bei uns in Deutschland.
Während meines Scoutings im November 2025 bin ich von sehr früh bis sehr spät immer zu Fuß und immer mit Kamera unterwegs gewesen. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich auch nur ansatzweise Probleme oder gefährliche Situationen.
Mein Hotel befand sich in Bahnhofsnähe und auch hier hatte ich zu keinem Zeitpunkt irgendwelche bedrohlichen Konfrontationen oder Situationen, die mich bewegt hätten, die Straßenseite zu wechseln.
Aus diesem Grund kann ich Neapel jetzt nicht als besser oder schlechter einstufen als Frankfurt, Berlin oder Köln.
Taschendiebstahl soll aber wohl ein reales Problem darstellen.
Aus diesem Grund raten wir hier zur Vorsicht.
ANREISE UND SONSTIGES
Der Flughafen von Neapel hat den IATA-Code [NAP].
Wir haben den Reisetermin mit Bedacht gewählt, da an diesem Datum Direktflüge aus jedem größeren deutschen Flughafen angeboten werden.
Alternativ kann man aber auf Wunsch auch mit der Bahn oder mit dem eigenen Fahrzeug anreisen.
Bitte beachtet, dass für diese Reise kein Flughafentransfer vorgesehen ist.
Wir empfehlen aus diesem Grund, das Hotel per Taxitransfer anzufahren.
Die Kosten belaufen sich hierbei auf 25 Euro.
[Stand November 2025]
Ich möchte die uns zur Verfügung stehenden Reisetage bestmöglich nutzen.
Eine frühe Anreise und späte Abreise ermöglicht es uns, am Tag der An- und Abreise zu fotografieren.
Wir haben euch hier ein interessantes Reisepaket zu einem attraktiven Preis geschnürt. Wir sind fest davon überzeugt, dass Ihr diese Reise noch lange nach dem Erlebnis in guter Erinnerung halten werdet.
Auch sind wir zuversichtlich, dass ihr hier in Neapel eure eigene Fotografie weiterbringen und auf ein neues Niveau hieven könnt.
Wir freuen uns auf Euch!
