Teilnehmerstimmen

TEILNEHMERSTIMME | ERFAHRUNGSBERICHT FOTOREISE ISTANBUL TRANSCONTINENTAL ESCAPADE 2025

Fotoergebnis aus der Fotoreise mit phototours4u im Mai 2025 ein Erfahrungsbericht

Meine erste Fotoreise hatte ich vor vielen Jahren auf die Lofoten gemacht, mit einer Gruppe von Landschaftsfotografen, die für mich für immer den Maßstab für solche Reisen gesetzt haben. Fotoverrückte, immer auf der Suche nach dem besten Bild, wenn es sein musste, die ganze Nacht hindurch. Dabei aber auch gerne bereit, ihr großes Wissen und Können an die Teilnehmer mit allen Feinheiten weiterzugeben.

Das hatte mich nachhaltig beeindruckt. So stelle ich mir Fotokurse vor.
Leider musste ich in den Folgejahren feststellen, dass nur selten Anbieter ihre Kurse so enthusiastisch durchführen.

Einer dieser „Verrückten“ war damals (und ist immer noch) Serdar Ugurlu. Als ich jetzt zufällig las, dass er auch eine Fotoreise nach Istanbul anbietet, war mir sofort klar, dass ich dabei sein will. Zumal die Gruppengröße ungewöhnlich klein sein sollte, maximal drei Teilnehmer mit Durchführungsgarantie ab einer Person, wo gibt es das schon?

Tatsächlich war ich dann sechs Tage mit Serdar alleine unterwegs. Ich vermute, der Kurs war noch zu unbekannt. Eigentlich hätte er es verdient gehabt, in kürzester Zeit ausgebucht zu sein.

Wir hatten vorab telefonisch besprochen, welche Schwerpunkte ich gerne setzen würde (hauptsächlich Street, etwas Landschaft) und Serdar hat die Tour entsprechend aufgebaut.

Mitte Mai dieses Jahres war es dann so weit: Wir konnten mit der Kamera in der Hand und dem Blick auf das pulsierende Leben die Gassen in Istanbuls Kernstadt bis hin zu den Prinzeninseln durchstreifen.

Der umfangreichen Vorarbeit und dem intensiven Scouting Serdars ist es zu verdanken, dass dieser Streifzug uns tief in das Herz dieser faszinierenden Stadt führen konnte, wobei wir die altbekannten Touristenziele, die man aus jedem Reiseführer kennt, bewusst gemieden haben.

Übernachtung auf der asiatischen Seite und auch wegen des permanenten Verkehrschaos tagsüber mit Fähren in verschiedene Bereiche des europäischen Teils, die wir dann ohne Hast, unterbrochen von kleinen Kaffeepausen, zu Fuß durchquert haben – immer auf der Suche nach reizvollen Motiven, die es in Istanbul überreichlich gibt: uralte Handelshöfe, Fußgängerstraßen, Hinterhöfe, Einkaufsmeilen, Märkte, Moscheen etc.

Serdar hatte einen bunten Strauß an Locations vorbereitet und auch immer den Plan B zur Hand, wenn es irgendwo z. B. licht- oder wettertechnisch nicht ganz passte.

Nicht nur, dass die fotografische Seite top war, auch die Tatsache, dass Serdar als ortskundiger Muttersprachler auf die Tricks vorbereitet war, mit denen Fremde gerne mal abgezockt werden (Schuhputzertrick, Restaurantwucher, Fallen beim Geldwechseln).

Aber das waren Ausnahmen. Fast immer waren die Menschen unglaublich freundlich und gerne bereit, sich fotografieren zu lassen.

Streetfotografie bedeutet für mich, Momente einzufangen, die sonst im Alltagstrubel untergingen: ein Lächeln, ein Blick, eine Geste.

Wer gerne Reflexionen und Spiegelungen fotografiert, wird in Istanbul auf seine Kosten kommen. Istanbul ist intensiv, lebendig, aber auch beschaulich und voller Überraschungen.

Das Unerwartete zu sehen und die Schönheit im Chaos zu entdecken – Istanbul, mit seiner unerschöpflichen Vielfalt und Energie, ist dafür ein wunderbarer Ort.

Entsprechend intensiv war für mich diese Fotowoche. Ich kann Istanbul jedem, der Streetfotografie liebt, wirklich wärmstens empfehlen, und Serdar als Guide mit seinen Orts-, Sprach- und Fotografiekenntnissen macht diese Fototour zu einem tiefgehenden Erlebnis der ganz besonderen Art.

Hier könnt Ihr euch Arne´s Fotos von der Tour anschauen:
https://arneneumann.smugmug.com/Reisen/Türkei/Bilderbogen-Istanbul-2025/n-rsG8Cp

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