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ALLES EINE FRAGE DER TECHNIK ?

Jens

Jens Jassen

Wie vermutlich bei den meisten anderen auch, hat bei mir die Begeisterung für das Thema Fotografie mit einer kleinen Kamera angefangen.

Damals noch mit Film, habe ich als Schüler jede Möglichkeit genutzt irgendetwas zu knipsen. Als dann die ersten Digitalkameras erschwinglich wurden, wurde eine solche gekauft.

Zu diesem Zeitpunkt hat auch meine Faszination für die Naturfotografie begonnen, besonders die immer unterschiedlichen Farben und Strukturen des Himmels bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang.

In dem Glauben, dass bessere Technik auch automatisch bessere Bilder bedeutet, habe ich 2007 meine erste Spiegelreflex gekauft. Trotz der immer besseren Ausrüstung, wurden meine Bilder selbst aber nicht wirklich besser.

Der erste Kontakt

In einem großen deutschen Fotografie Forum habe ich dann die erste Bekanntschaft mit den Fotografen um Serdar gemacht. Ich war stiller Leser in dem dort vermutlich bekanntesten Bereich, einem Thread über Landschaftsfotografie mit Bildern, Tipps und Erklärungen die meine Neugierde geweckt haben.

Auf der Homepage der damaligen Gruppe habe ich dann die Angebote für Workshops entdeckt, die mir damals aber noch sehr teuer vorgekommen sind. Der erste Samen aber war gelegt.

Die Entscheidung

Irgendwann habe ich festgestellt, dass ich zwar über eine tolle Fotoausrüstung verfüge, mit dieser aber nicht umgehen kann. Immer wieder habe ich mir in diesem Zeitraum die Workshops der Gruppe angesehen und mit dem Gedanken gespielt einen solchen zu buchen.

Andere Anbieter habe ich mir dabei gar nicht erst angesehen, da mich die Bilder der Jungs absolut begeistert haben und ich auch die Umgangsform im Forum sehr angenehm fand.

Da mein Budget etwas knapp bemessen war, war der neu ins Programm aufgenommene Workshop in Norwegen für mich leider zu teuer.

Der Wunsch einen Workshop zu besuchen um mich weiterentwickeln zu können war aber vorhanden und so wurde kurzerhand der Workshop auf Rügen im Februar 2013 gebucht.

Dem voran gegangen war ein ausgiebiger Email Kontakt mit Serdar und Christian, weshalb ich auf diese 5 Tage sehr gespannt war.

Rügen in Nebel

Wir haben uns Samstag in Bergen auf Rügen getroffen, wo wir von Serdar mit dem Auto am Bahnhof abgeholt wurden. Nach einem kurzen kennenlernen und dem Abladen des Gepäcks in der Ferienwohnung, ging es direkt an die erste Location zum Sonnenuntergang.

Zuvor hatte ich noch nie mit Filtern fotografiert. Auch hatte ich mir die Theorie um die Fotografie als sehr trocken vorgestellt und mich daher auch vor dem Workshop nie wirklich ausführlich damit beschäftigt. Nun, ich hatte mich getäuscht.

Serdar, der den Workshop gemeinsam mit Adam geleitet hat, hat mir die grundlegenden Techniken sehr anschaulich erklärt und das nicht etwa bei Kaffee und Kuchen in der Ferienwohnung, sondern am Strand direkt am Motiv. Das war für mich sehr anschaulich und auch die Erklärungen selbst waren einfach und praxisorientiert. Ich hatte mir das alles viel schwerer und komplizierter vorgestellt.

Rügen - ein mal Sonnenaufgang | © Jens Jassen

Rügen – ein mal Sonnenaufgang | © Jens Jassen

Auch wenn wir in Rügen nur einen einzigen schönen Sonnenaufgang hatten und uns ansonsten am Nebel sattsehen konnten (Schnee gab es auch keinen), war die Stimmung immer sehr gut.

Dies lag nicht zuletzt an Serdar und Adam, die uns immer mit einer lustigen Erzählung aus ihren fotografischen Erlebnissen ein Grinsen ins Gesicht zaubern konnten und uns ansonsten auch immer mit Tipps zur Seite standen, dabei aber nie aufdringlich wurden.

Auch gab es keine vorgegebenen Motive, sondern sehr gut geplante Touren mit tollen Locations an denen jeder seine eigenen Bilder verwirklichen konnte und bei Bedarf nicht nur zur Technik, sondern auch zum Bildaufbau und zur Perspektive Tipps bekommen konnte.
Vollgepackt mit vielen Eindrücken, dem Wissen um das Histogramm und einigen schönen Bildern ging es dann nach 5 Tagen zurück nach Hause.

Rügen - auch bei Nebel wird gearbeitet | © Jens Jassen

Rügen – auch bei Nebel wird gearbeitet | © Jens Jassen

Übrigens, Serdars Frühstücksei ist wirklich erstklassig! ☺

Das Wiedersehen – Polarlichttour 2014

Nach Rügen hat mich das Fotofieber gepackt, nicht zuletzt weil ich mir in den 5 Tagen mehr Wissen aneignen konnte als in den Jahren zuvor. Auch die Freude an der Landschaftsfotografie wurde nochmals deutlich gestärkt.

Nachdem ich im Jahr zuvor bereits den Norwegenworkshop in Betracht gezogen hatte, sollte es dieses Jahr genau dieser werden, auch wenn die Kosten dafür natürlich nicht zu unterschätzen waren. Nachdem aber die Reise in 2014 wieder angeboten wurde und die Bilder des Vorjahresworkshops auf mich eine starke Faszination ausgeübt haben, habe ich den Polarlichtworkshop gebucht. Die Freude auf das Wiedersehen war groß und so ging es im Februar auf die Reise in Richtung Lofoten.

Lofoten - Kontraste | © Jens Jassen

Lofoten – Kontraste | © Jens Jassen

Die Organisation war wie auch bei dem Workshop auf Rügen sehr gut und egal wie das Wetter auch ist, die Jungs haben einfach immer eine Alternative. Glücklicherweise hatten wir mit dem Wetter dieses mal mehr Glück und konnten neben der wunderbaren und einmaligen Landschaft auf den Lofoten auch das faszinierende Spiel des Polarlichts bestaunen.

Lofoten - Alien Eggs

Lofoten – Alien Eggs | © Jens Jassen

Auch heute noch denke ich mit Freude daran zurück, als wir in einer klaren, vom Vollmond erleuchteten Nacht rücklings auf dem Eis lagen, hin und wieder des Auslöser der Kamera betätigten und uns am Schauspiel am Himmel erfreuten.

Die einzigen Geräusche waren dabei das glucksen des Wassers unter dem Eis und die vereinzelten Jubelschreie der Teilnehmer. ☺

Ein wirklich unbeschreibliches Erlebnis!!!

Lofoten - Aurora on Ice in Rückenlage | © Jens Jassen

Lofoten – Aurora on Ice in Rückenlage | © Jens Jassen

Zu der wunderbaren Landschaft und der tollen Betreuung durch die Veranstalter kam dann auch noch eine geniale Teilnehmergruppe, zu denen ich auch heute noch teilweise Kontakt habe. Mit zwei Teilnehmern geht es jetzt sogar alleine auf Tour.

Auf den Lofoten habe ich auch andere Workshops erlebt und ich bin sehr froh, dass es bei uns anders gelaufen ist. In einer Reihe, direkt am Parkplatz statt zwischen den Steinen am Strand zu stehen, dass wäre nichts für mich. Auch die Teilnehmer des anderen Workshops sind wohl teilweise zu diesem Schluss gekommen. So kam in der Gruppe die Frage auf, was wir unten am Strand treiben und aus der selben Gruppe war zu vernehmen: „Die machen das eben richtig.“.

Lofoten - Uttakleiv | © Jens Jassen

Lofoten – Uttakleiv | © Jens Jassen

Wenn man nass wird, dann erst ist man nah genug dran! 😉

Mein Fazit

Ich bin wirklich sehr froh, dass ich mich dazu entschieden habe die beiden Workshops mit Serdar, Christian und Co mitzumachen. Durch die lockere und freundliche Art hatte ich immer viel Spaß, tolle Erlebnisse und habe dazu noch sehr viel gelernt und viele nette Menschen kennengelernt.

Vielen Dank für einige unvergessliche Tage, die das Fotografieren für mich zum perfekten Ausgleich für den Alltag gemacht haben.

Ein letzter Punkt noch zum Schluss: Überlegt es euch gut, ob ihr bei Christian aufs Display schaut, es könnte sein das ihr diese Entscheidung bereut… 😉
Man nennt ihn nämlich auch den Hexer….. 🙂

Lofoten - Gimsoy | © Jens Jassen

Lofoten – Gimsoy | © Jens Jassen

 

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