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LEBENSVERÄNDERNDE SOFORTMAßNAHMEN

 

Christof Heidemanns | Eggenstein

Christof Heidemanns | Eggenstein

Was soll ich sagen? Man kennt das ja, „been there – done that“: Aufstehen, Fotoworkshop von PhotoTours4U besuchen und nachher ist nichts mehr wie zuvor… Wie? Kennst Du doch nicht? Na dann wird’s Zeit!

 

Die Freude an der Fotografie hat mich mein halbes Leben begleitet und trotzdem bin ich Knipser und kein Fotograf. Und um das gleich vorweg zu schicken, nach dem augenöffnenden Workshop mit Raik in der Pfalz bin ich noch immer kein Fotograf, aber immerhin bin ich zum „bewussten Knipser“ aufgestiegen ;o)

 

Pfälzerwald von oben

Pfälzerwald von oben

Rahmenbedingungen

  • Vier Jungs, ein Mädel sowie unser Guide und Chief Evangelist (Begeisterungsträger, siehe Wiki: http://de.wikipedia.org/wiki/Technology_Evangelist) Raik
  • Ein ungewöhnlich sonniger Spätsommertag im Oktober
  • Alle sind mit einer DSLR der zwei großen Marken, stabilem Stativ und Fernauslöser ausgerüstet. Jeder hat einen Satz Grauverlaufsfilter dabei, d. h. jeder außer mir…
  • Fünf Teilnehmer, die allesamt vor Neugier und Begeisterungsfähigkeit strotzen und ein charismatischer Workshopleiter, der stets „best buddy“ und nie Oberlehrer ist, der sein Hobby lebt und sein enormes Wissen ganz unpathetisch teilt

 

Ablauf

  • Zum „Warmschießen“ trafen wir uns nachmittags auf der Kleinen Kalmit, den kurzen Aufstieg hat Raik genutzt, um das Niveau der Gruppe auszuloten. So konnte er jeden von uns individuell perfekt betreuen.
  • Rechtzeitig vor Sonnenuntergang sind wir dann in Fahrgemeinschaften (Landschaftsfotografen sind naturverbunden!) im Konvoi zum Luitpoldturm gefahren.
  • Nach Anbruch der Dunkelheit ging es dann weiter zum Teufelstisch, in der mondbeleuchteten Spätsommernacht waren Stirnlampen einer der besten Tipps, die uns Raik schon vor dem Workshop mitgegeben hatte :o)

 

Teufelstisch-diabolisch rot

Teufelstisch-diabolisch rot

Stimmung

  • Wenn sich fünf Menschen ein Hobby teilen und sie dann so professionell angeleitet werden, wie wir das erfahren durften, kann an sich nichts mehr schief gehen. So war es auch: ein in allen Belangen unvergesslicher Tag!
  • Die Chemie hat vom ersten Moment an sofort bei allen (inkl. Workshopleiter) gestimmt. Der von Raik in seinem fotografischen und wissensvermittelnden Bestreben stets fühlbare Spaßfaktor stand noch vor den Ergebnissen im Vordergrund und fiel bei allen auf fruchtbaren Boden.
  • Das Wetter, die Locations und die Workshopinhalte taten ihr Übriges!

 

Wissensvermehrung

  • In knapp acht Stunden habe ich mehr Praktisches über das Fotografieren gelernt als in zwei Jahrzehnten Knipsen, aus zig Büchern und einem Jahr Foto-Forum. Das Ganze in einer leicht-lockeren Art und mit echtem Feuer, dass Raik in jedem von uns entfachte.
  • Der Einsatz der Grauverlaufsfilter hat selbst die, die schon welche besaßen, spätestens beim Sonnenuntergang auf dem Luitpoldturm aus den Socken gehauen. Raik hat sich jedem einzelnen mit seinem/ihrem Vorwissen gewidmet, hat Fragen gestellt, für verblüffende „mit und ohne“-Aha-Effekte gesorgt und allgemeine Tipps zum Umgang mit den sündhaft teuren und doch so lohnenswerten „Plastikscheiben“ (wann nehme ich was und an welche Position stecke ich ihn ein?) gegeben. Fazit speziell hier: Grauverlaufsfilter rocken – so lang man nicht auf China-Importe setzt ;o)
  • Fotografische „Mysterien“ wie die Drittel-Regel (gut, ist jetzt kein soooo großes Mysterium), Histogramm (lasst Euch das mal von Raik und dem Beispiel mit dem Wassereimer nahebringen – eye-opening!), Darkframe (tschüss Hotpixel!) oder Landschaftsfotografie mit dem Teleobjektiv (Landschaft mal nicht „platt“ sondern gestaffelt). Das alles (und noch viel mehr!) haben wir so „nebenbei“ an einem unvergesslichen Tag mit auf den Weg bekommen – nie von oben herab, nie nach dem Motto „ich zeig Euch mal, wie man richtig fotografiert“ und nie im Gewand festgemeißelter Foto-Dogmen. Dafür mit viel Leidenschaft und Freude!

 

Fazit

  • In acht Stunden kann sich ganz schön viel ändern und diese ganzen Tipps lassen sich sofort umsetzen! Ich werde mit meinen Bildern immer zufriedener!
  • Wer sich von Raik nicht mit dem Foto-Virus infizieren lässt, hatte ihn entweder vorher schon oder ist ein hoffnungsloser Fall…
  • Alle, die mit Spaß und mittels erfahrener Mentoren ihren fotografischen Hintergrund aufhellen wollen, sind bei PhotoTours4U genau richtig!
  • Gruppengröße, Vorbereitung (Location, Jahreszeit etc.), technisches Wissen („an Deiner Canonikon findest Du den manuellen Weißabgleich unter dem und dem Menüpunkt“ – wie macht Raik das? Ich finde ihn bei meiner eigenen Cam schon nicht…?!), Umgang mit den Teilnehmern, Vorbereitung und Nachbetreuung (unsere Bilder wurden im Nachgang allesamt von Raik einer schriftlichen Kritik unterzogen!) waren perfekt!
  • Unsere Gruppe hat sich in unterschiedlicher Zusammensetzung auch im Anschluss immer wieder getroffen und wird es weiter tun – wir sind ein tolles Team!

 

Kritikpunkte

„Wo viel Licht, da viel Schatten“ besagt eine alte Weisheit. Das gilt hier absolut nicht! Ein bisschen „Schatten“ muss aber doch sein:

  • Lieber Raik, Satellitenbilder aus Google Maps wollen (bei mir?!) nicht so recht als Anfahrtsbeschreibung taugen ;o)
  • Wer keine Grauverlaufsfilter der beiden großen Hersteller aus UK sein Eigen nennen darf, wird nach so einem Workshop eine hübsche Summe Geld investieren – ein bisschen ist bei uns Teilnehmern das böse Wort „Butterfahrt“ zum Synonym für die Veranstaltung geworden – im Gegensatz zu Heizdecken braucht man solche Filter allerdings wirklich und Raik bekommt keine Provision… ;o)
  • Weiteres Geld wird für noch mehr PhotoTours4U-Workshops zu vielen weiteren fotografischen Facetten nötig werden ;o)