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LOFOTEN – MEIN FAVORISIERTES REISEZIEL!

DIE LOFOTEN

Und dann dort die Aurora Borealis zu erleben und sie vernünftig zu fotografieren – das war mein Traum.

Mit dieser Vorstellung suchte ich im Netz und stieß dabei auf Serdar und sein Team. Zwar schreckte mich der Reisepreis zunächst, denn es gab auch günstigere Anbieter , allerdings nicht zu den Lofoten und nicht mit solch faszinierenden Fotos. Diese waren letztendlich ausschlaggebend, dass meine Wahl auf sie fiel.

Eggum unter dem Polarlicht | © Ingrid Dierdorf

Eggum unter dem Polarlicht | © Ingrid Dierdorf

DER KOSTENFAKTOR

Geschluckt habe ich, als ich sah, was an „Nebenkosten“ auf mich zukam:

Neue Winterkleidung, die bis zu –30 Grad abhalten sollte, ein neues Weitwinkelobjektiv musste her, zusätzliche 4 Akkus , eine Stirnleuchte mit Rotlicht und dann wurden auch noch verschiedene Grau- und Grauverlaufsfilter von LEE empfohlen.

Bei Letzterem habe ich gestreikt, weil ich mir sagte, meine Ausstattung an Schraubfiltern ist komplett und reicht!

Ein Fehler, den ich bereut habe, nachdem ich einmal mit den empfohlenen Filtern gearbeitet habe. Inzwischen habe ich mein Filter-System umgestellt!

FILTER SIND WICHTIG

Meine Empfehlung: Spart nicht an den Filtern. Ihr kauft sie euch nachher doch!

DER ABLAUF

Fishermens Friends | © Ingrid Dierdorf

Fishermens Friends | © Ingrid Dierdorf

Sobald wir angekommen waren, d.h. noch am Anreisetag wurden wir zur 1. Location geführt.
Vor Ort erhielten wir einige Grundregeln für Fotografen, d.h. das Arbeiten mit dem Histogramm und die Möglichkeiten der Einflussnahme darauf.

Wir arbeiteten fast ausschließlich im M-Modus – für mich zu dieser Zeit noch unbekanntes Terrain!

Wir haben wirklich Glück gehabt – nicht nur Glück mit den Betreuern sondern auch mit dem Wetter: Mehrfach haben wir die faszinierendsten Polarlichter erlebt, die man sich vorstellen kann.

Ich erinnere mich an eine Nacht, in der das Lichter-Gewitter genau über uns „tobte“. Wir richteten die Kamera aus, legten uns dann auf den Rücken, drückten nun immer wieder auf den Auslöser und genossen das Naturschauspiel.

The Swirl | © Ingrid Dierdorf

The Swirl | © Ingrid Dierdorf

INDIVIDUELLE BETREUUNG

Was mir sehr gut gefallen hat, war die Tatsache, dass wir mit 3 Betreuern bei einer Gruppenstärke von 11 Teilnehmern praktisch immer jemanden in unsere Nähe hatten, den wir fragen konnten.

Und Fragen hatte ich genug:

  • Wie gestalte ich beim Weitwinkelobjektiv den Bildaufbau?
  • Welchen Vordergrund wähle ich?
  • Wie, wann und warum arbeite ich mit den Steckfiltern?

Die drei kompetenten Fotografen konnten ihr Wissen gut, verständig und geduldig vermitteln. Sie standen uns stets mit Rat und Tat zur Seite, schauten uns über die Schulter, gaben Tipps und ließen uns die Zeit, die wir für unsere Fotos brauchten.

Speziell Serdar verbreitete immer wieder gute Laune durch seine krassen Sprüche und motivierte gleichzeitig durch seine optimistische Sichtweise.

Vielleicht hätte er uns nicht gerade sein letztes Hemd geschenkt, aber sein letztes Taschen-Heizkissen gab er mir, als meines seinen Geist aufgegeben hatte und meine Finger langsam klamm geworden waren :-).

Treibholzl | © Ingrid Dierdorf

Treibholzl | © Ingrid Dierdorf

Nach den Foto-Sessions konnte, wer wollte, sich zurückziehen oder sich im Tagesraum aufhalten.

Dort traf man eigentlich immer einige Teilnehmer des Workshops an, und meistens war auch Serdar dabei, der stets bereit war, Fragen zu beantworten, Kameraeinstellungen zu überprüfen, Fotobesprechungen durchzuführen oder die Grundelemente der Bildbearbeitung mit Photoshop zu demonstrieren.

Leuchten | © Ingrid Dierdorf

FAZIT:

Es war eine Reise, die mir sehr viel Freude gemacht hat, denn ich habe die faszinierenden Polarlichter erlebt, ich habe viel gelernt und gelacht und ich habe viele tolle Fotos gemacht .

Jederzeit wieder, Serdar und Christian!

Ingrid bei der Fotocommunity